Training

Das Longieren mit Hund fördert die Kommunikation auf Distanz und bringt Spaß an der Arbeit.

Longieren

Beim Longieren steht der Hundeführer in der Mitte eines Kreises von ca. 10m Durchmesser und der Hund läuft um den Kreis. Dabei muss der Hund auf Sprach- und Sichtzeichen des Hundeführers reagieren und wechselt die Richtung, macht Sitz oder Platz, verändert die Geschwindigkeit oder muss verschiedene Hindernisse bewältigen. Der Hund läuft dabei ohne Leine oder mit einer Schleppleine und darf das innere des Kreises nicht, oder nur auf Aufforderung durch den Hundeführer betreten. Während der Übung darf der Hund nur sprachlich Motiviert werden. Leckerlies oder Spielzeuge kommen erst nach Abschluß der Übung zum Einsatz, was natürlich ein konsequentes Training voraussetzt. In der Folgezeit kann der Kreis vergößert oder ein weiterer Kreis in die Übung eingebunden werden.

Beim Longieren wird der Hund sowohl pysisch als auch physisch gefordert. Grundkommandos aus der Distanz werden gestärkt und der Hund lernt spielerisch Tabuzonen und Grenzen zu akzeptieren. Der Hund lernt, dass nur auf seine angestrengte Zuwendung eine postive Rückmeldung des Hundeführers erfolgt und die Aufmerksamkeit des Hundes wird auch in Alltagssituationen auf den Hundeführer gelenkt.

Die Form unseres Trainings beim Longieren mit Hunden richtet sich nach Thomas Baumann, der unser Gelände schon mehrfach besucht hat, um Seminare zu verschiedenen Themen zu geben. In seinem Buch „Ich lauf schon mal vor...“ beschreibt Thomas Baumann das Thema Longieren ausführlich.


Das Longieren eignet sich hervorragend als Ergänzung zum Junghundetraining, z. B. beim Aufbau der Aufmerksamkeit des Hundes gegenüber dem Hundeführer und beim "Fuß gehen". Auch Hunde die dem Junghundealter entwachsen sind, haben Spaß beim Longieren, sollten allerdings frei von Gelenkbeschwerden oder ähnlichen körperlichen Beeinträchtigungen sein.